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Mineralien, Fossilien und Gesteine

Natur in Franken

„Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgendeiner Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart. Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben, sich mit lauter Kleinigkeiten quälen, verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer. Es geht eine große und ewige Schönheit durch die ganze Welt, und diese ist gerecht über den kleinen und großen Dingen verstreut.“(RAINER MARIA RILKE)

Aufgrund der vielfältigen Gesteinsvorkommen und der daraus resultierenden Landschaften und Böden, ergeben sich viele unterschiedliche Lebensräume. Die morphologischen und geologischen Grundlagen bilden einen Raum für Granit-spezialisten, deren Blockhalden, Gipssteppen (etwas Puszta in Franken), Lebensräumen auf Kalk- und Dolomit mit Steppen-heiden und Kiefer- und Buchenwälder. Laub- und Fichten-wälder gibt es in fast allen Regionen. Spezialisten aus der Eiszeit siedeln auch in Felsspalten auf unserem Teil des Größten, je von Lebewesen gebauten Gebildes - den Riffen der Frankenalb und Frankenpfalz (über 7000 km.).

Streuobstwiesen, Trockentäler, Kalktuffbäche, Schluchten, Höhlen, Blockschutthalden und Magerwiesen bilden viel-fältigen Lebensraum für Flora und Fauna. Die Sandachse von Bamberg bis Weißenburg in des „Reiches Streusandbüchse“, feuchte Standorte, Moore, Wälder und natürlich der Lebens-raum Fluss.

Seltene Steppenpflanzen, Überlebenskünstler und deren tierische Begleiter warten im Wechsel der Jahreszeiten auf Ihre Entdeckung.

Ob Waldmeister, Bärlauch, Orchideen, Ameisenlöwen, Krabbenspinnen oder Moorfrosch - es gibt immer etwas zu entdecken. Nicht nur „Steine“.


Gerade Steinbrüche sind, wenn auch von Vielen anders empfunden, Biotope erster Güte, nicht nur wenn sie aufgelassen werden. Bereits während des Abbaues von Natursteinen entwickelt sich eine reiche Gemeinschaft von Pflanzen und Tieren. Nutzbare Lagerstätten, Biotope umsonst - es spricht nichts gegen den Abbau von Naturstein in Bayern. Steinbrüche sind Kleinodien („kleinet“), dies wurde schon vor über 500 Jahren festgestellt:


"das dritt kleinet ist ein stein pruch

dor von man acht vnd virczig schuch

hoch paut manche hübsche Kemnat

die in der statt zu Nürnberg stat

vnd stund sie her aus auf einem perg

Man sprech daz ist eins fürsten herberg."

(Rosenplüt, 1447, Vers 109-114)



Der Uhu (64% brüten in Steinbrüchen! wikipedia) und andere Lebewesen werden es uns danken. Regionales hat die beste CO2 Bilanz. Die Umweltstation Liasgrube Unterstürmig ist wohl eines der besten Beispiele dafür, wie aufgelassene Steinbrüche und Gruben auch einen erzieherischen Effekt erzielen können.

Verschiedene Flyer in Sachen Natur in Bayern gibt es auf folgenden LINKS:

www.umweltstation-liasgrube.de

www.lpv-mfr.de 

www.regierung.mittelfranken.bayern.de  (Naturschutz)

www.lfu.bayern.de   (Natur)

(Rechtliche Hinweise bei LINKS).

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